Dienstag, 23. Januar 2007

27.12.06

Mittwoch 27.12.06

Heute ist Mittwoch, und mal wieder so ein Tag, wo mich die Hitze und Stickigkeit von Buenos Aires total ermüdet. Solange man sich im -dank Klimaanlage- kühlen Apartment aufhält, ist noch alles gut, aber sobald man auch nur einen Schritt aus diesem Zimmer geht und nur durchs Treppenhaus des Gebäudes geht, um in die Waschküche zu gelangen, trifft einen fast der Schlag.
Normalerweise habe ich von mir selber immer gedacht, ich könnte Hitze für eine Deutsche (grins) ganz gut ertragen, aber Buenos Aires lehrt mich das Gegenteil.
Im Treppenhaus unseres Hauses, wo auf jeder Etage im Treppenhaus der Müll derselben gesammelt wird, breitet sich ein übler Geruch nach verfaulenden Essensresten aus, obwohl der Müll täglich mindestens einmal gelehrt wird. Ich habe das Gefühl, ich wäre in einem deutschen Hallenbad, wo auch immer feucht-warme Luft herrscht. Das Wetter macht einen müde und antriebsarm.

Als ich kurze Zeit später die Subte (U-Bahn) nehme, um von Palermo ins Stadtzentrum zu fahren, um bei der Academia Buenos Aires zu arbeiten, habe ich richtiges Mitleid mit den Portenos. Ich bin so froh, dass ich nicht jedes Jahr aufs Neue in den Monaten Dezember und ich schätze im Januar ist es dasselbe, in dieser Stadt leben, wo es schwül, schon fast tropisch heiß ist, die Autos und vielen alten Busse die Luft verpesten und man kaum atmen kann.

Um das Wetter beneide ich die Portenos wirklich nicht, zwar habe ich auch schon oft über das graue deutsche Wetter gemeckert, aber das ist mir immer noch lieber als das Klima in Buenos Aires. Wie gern würde ich jetzt im kalten Deutschland sitzen, es wäre mir auch ganz egal, wenn es regnete und windig wäre.
Aber nein, nicht jammern- schließlich scheint hier die Sonne und es ist blauer Himmel!

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