Seit Mittwoch wohne ich im Milonga Hostel in Recoleta, weil wir unsere Wohnung nur bis zu diesem Tag gemietet hatten und ausziehen mussten. Mein Freund Basti ist an diesem Tag morgens nach El Calafate geflogen, ganz in den Süden nach Patagonien, um den Gletscher Perito Moreno zu sehen. Ich denke mal, dass es ihm gut geht, aber natürlich funktioniert sein Handy dort nicht, so dass ich wenig Neuigkeiten von ihm habe...
Übermorgen, also am Montag, werde auch ich dann Buenos Aires verlassen- mein Praktikum in der Academia Buenos Aires und meine dortigen Spanischkursen sind gestern zu Ende gegangen- und mich ebenfalls auf den Weg in den Süden Argentiniens machen, um mich in Bariloche mit Basti zu treffen. Und dann fangen unsere fünfeinhalb Wochen Reisen an- ich kann es kaum noch erwarten, dass es endlich losgeht.
Klar ist es auch ein komisches Gefühl nach 6 Monaten Buenos Aires zu verlassen, es war schliesslich eine lange Zeit hier und ich habe sehr viele nette Leute kennen gelernt, von denen ich Abschied nehmen muss. Ohne Zweifel war die Zeit hier in Buenos AIres einmalig und eindrucksreich, aber ich freue mich jetzt sehr drauf, mal wieder was neues zu sehen, denn Argentinien bietet noch so viel mehr als diese Stadt. (steht zumindest so im Lonely Planet ;-) )
Es war schon eine Umgewöhnung am Mittwoch von unserem schönen Apartment in Palermo in das Hostel zu ziehen und dort nun in einem 8- er dormitorio zu schlafen, wo man sich nachts mit den anderen Bewohnern darüber streiten muss, ob wir den Ventilator nun ein- oder ausschalten, oder nachts um 3h von einer Mitbewohnerin geweckt zu werden, die meint, um diese Uhrzeit ihre Tasche packen zu müssen etc.
Aber ich werde die nächsten 6 Wochen in Hostels schlafen, also ist es gut, mich schon mal langsam daran zu gewöhnen...
Weil ich eigentlich in einem 4- Bettzimmer schlafen wollte, wollte das Hostel mir gestern einen Gefallen tun und mich nach den ersten 2 Nächten im 8- er Zimmer in ein 4-er Zimmer verfrachten, aber als schon als ich das 4-er Zimmer betrat, war mir klar, dass dieses keine Verbesserung darstellen würde- denn dort stank es total nach Schweiss und irgendein Typ lag da um 14 h mittags schlafend in einem Bett - ne, da war mir das 8- er Zimmer mit den Mädels schon lieber und ein Glück durfte ich wieder zurückziehen. Eigentlich würde ich sagen, dass ich nicht zimperlich bin, aber mit unbekannten Typen in einem winzig kleinen Zimmer in Hochbetten zu pennen- das wollte ich dann doch nicht.
Samstag, 17. Februar 2007
Montag, 12. Februar 2007
La Boca warning ;-)
Heute ist Montag und es begann also wieder eine neue Woche Spanischkurs in der Academia Buenos Aires für mich, und ich bin auch diese Woche weiterhin allein mit Jennifer, einer 29- jährigen wirklich netten Amerikanerin, zusammen im Kurs. Diese Woche haben wir allerdings nicht mehr Cecilia als Lehrerin, sondern Diego, einen ca 30- jährigen Argentinier, mit dem Kurs aber genauso viel Spaß gemacht hat. Als wir uns vorstellten haben, habe ich zum x- ten Male mal wieder meine Geschichte von dem schrecklichen Praktikum in der Horrorschule der ersten Wochen in Buenos AIres erzählt, und wie immer waren meine Zuhörer (also er und Jennifer) geschockt von den Umständen ;-) Ich kann aber inzwischen schon drüber lachen, schließlich ist ja alles gut ausgegangen und ich hab immer eine crasse Story zu erzählen, egal wo ich hinkomme....
Am Nachmittag haben Basti und ich dann mit dem Packen unseres Backpacks angefangen und bis jetzt hat alles wichtige reingepasst... ja in ca 36 Stunden fliegt Basti nach El Calafate und ich ziehe ins Hostel... vorbei mit der schönen Zeit in diesem super Apartment hier in PAlermo.
Gegen 18.30 h haben wir uns auf den Weg nach La Boca gemacht, einem Stadtteil von Buenos Aires am Hafen gelegen, der für seine bunten Fischerhäuschen bekannt ist, der aber ebenso dafür bekannt ist, dass man sich nach Einbruch der Dunkelheit dort nicht mehr aufhalten sollte, weil es abgesehen von den 3 Touristraßen, ein armer und somit tendentiell gefährlicherer Stadtteil ist.
Ok, wir kamen also gegen 19 h an, schauten uns die wirklich schönen 3 Touristraßen mit den bunten Häusern an und dann- ich fühlte mich eigentlich ganz wohl dort und alles schien ganz ruhig und beschaulich- gingen Basti auf einer Straße, die unmittelbar neben der Touristenstraße war und ich wollte eigentlich bis zur nächsten Kreuzung laufen um zu sehen, was sich dort hinter befindet, und da meinte Basti schon, ob wir nicht lieber, wie empfohlen, zurück gehen sollte anstatt weiter diese Straße hinunterzugehen. Und in diesem Moment sprach uns auch schon eine ältere Frau an, die in einer Eingangstür stand, wohin wir gehen würden und dass wir nicht weitergehen sollten, sondern umdrehen sollten, denn es sei schon spät. (mittlerweile war es vielleicht 19.30 h und noch hell draußen) Aber Basti und ich schauten uns an und entschieden uns dazu umzukehren, wo uns an der nächsten Straßenecke auch schon ein Polizist ansprac und erzählteh, dass eine Polizeistreife ihm gesagt hätte, dass wir abseits der 3 Hauptstraßen gesehen wurden und dass es in La Boca für Touristen nur die 3 besagten Straßen zu sehen gäbe und dass wir jetzt lieber fahren sollten, da es ein gefährliches barrio sei. - Weil wir sowieso Hunger hatten und nach hause wollten, namen wir auch ganz brav den nächsten Bus zurück ins Zentrum...
Aber das war echt schon lustig und vor allem nett von der Dame, uns zu warnen. Ich mein, wir hatten vorher schon im Lonely Planet über die La Boca Warnung gelesen, aber das halb acht schon zur gefährlichen Zeit gehörte, hätten wir nicht gedacht!!
Am Nachmittag haben Basti und ich dann mit dem Packen unseres Backpacks angefangen und bis jetzt hat alles wichtige reingepasst... ja in ca 36 Stunden fliegt Basti nach El Calafate und ich ziehe ins Hostel... vorbei mit der schönen Zeit in diesem super Apartment hier in PAlermo.
Gegen 18.30 h haben wir uns auf den Weg nach La Boca gemacht, einem Stadtteil von Buenos Aires am Hafen gelegen, der für seine bunten Fischerhäuschen bekannt ist, der aber ebenso dafür bekannt ist, dass man sich nach Einbruch der Dunkelheit dort nicht mehr aufhalten sollte, weil es abgesehen von den 3 Touristraßen, ein armer und somit tendentiell gefährlicherer Stadtteil ist.
Ok, wir kamen also gegen 19 h an, schauten uns die wirklich schönen 3 Touristraßen mit den bunten Häusern an und dann- ich fühlte mich eigentlich ganz wohl dort und alles schien ganz ruhig und beschaulich- gingen Basti auf einer Straße, die unmittelbar neben der Touristenstraße war und ich wollte eigentlich bis zur nächsten Kreuzung laufen um zu sehen, was sich dort hinter befindet, und da meinte Basti schon, ob wir nicht lieber, wie empfohlen, zurück gehen sollte anstatt weiter diese Straße hinunterzugehen. Und in diesem Moment sprach uns auch schon eine ältere Frau an, die in einer Eingangstür stand, wohin wir gehen würden und dass wir nicht weitergehen sollten, sondern umdrehen sollten, denn es sei schon spät. (mittlerweile war es vielleicht 19.30 h und noch hell draußen) Aber Basti und ich schauten uns an und entschieden uns dazu umzukehren, wo uns an der nächsten Straßenecke auch schon ein Polizist ansprac und erzählteh, dass eine Polizeistreife ihm gesagt hätte, dass wir abseits der 3 Hauptstraßen gesehen wurden und dass es in La Boca für Touristen nur die 3 besagten Straßen zu sehen gäbe und dass wir jetzt lieber fahren sollten, da es ein gefährliches barrio sei. - Weil wir sowieso Hunger hatten und nach hause wollten, namen wir auch ganz brav den nächsten Bus zurück ins Zentrum...
Aber das war echt schon lustig und vor allem nett von der Dame, uns zu warnen. Ich mein, wir hatten vorher schon im Lonely Planet über die La Boca Warnung gelesen, aber das halb acht schon zur gefährlichen Zeit gehörte, hätten wir nicht gedacht!!
Sonntag, 11. Februar 2007
A night out in Palermo
Hier in Buenos Aires ist es jetzt kurz nach fünf, und ich komme gerade nach hause. Zuerst waren wir bei Nick eingeladen, einem befreundeten Australier der hier in Buenos Aires lebt, und alle Gäste mussten zu seiner PArty was zu essen mitbringen. - Es gab sooo viel zu essen, Baguette mit Käse, italienische Antipasti (die Basti gemacht hatte), einen orientalischen Eintopf, ein Pastagericht, einen Kavierdipp, Chips etc., und als krönenden Abschluss Apple Pie und Cheese Cake....
Das war bis dahin schon ein super Abend, weil viele Freunde und neue nette Leute dort waren, und Nicks Wohnung einfach der Hammer ist. Ein ultramodernes Apartment mit einer riesigen Fensterbank, einer offenen Küche und Dachterrasse - super cool.
Um drei haben wir alle uns dann noch auf den Weg nach Palermo Soho gemacht, wo abends die coolen Kneipen zum Ausgehen sind und wo wir schließlich in eine Bar, die irgendwas mit Salomon oder so hieß, gelandet waren und die aber so schrecklich voll war (-typisch für Buenos Aires), dass sich bewegen quasi unmöglich war.
Naja, deshalb bin ich jetzt schon hier, während Basti dort noch weiter Party macht... So langsam geht unsere Zeit hier in BsAs zu Ende, Basti fliegt kommenden Mittwoch zum Gletscher Perito Moreno in Patagonien und 6 Tage später werden wir uns dann in Bariloche treffen, wo quasi unsere große Rundreise durch Argentinien beginnt, was mit anschließendem Kurztrip nach Rio de Janiero ;-) in Brasilien unser krönender Abschluss hier in Südamerika sein wird, bevor es Ende März wieder zurück nach Deutschland geht....
Ich weiß jetzt schon, dass ich die netten Leute hier in der Stadt sehr vermissen werde!!
Das war bis dahin schon ein super Abend, weil viele Freunde und neue nette Leute dort waren, und Nicks Wohnung einfach der Hammer ist. Ein ultramodernes Apartment mit einer riesigen Fensterbank, einer offenen Küche und Dachterrasse - super cool.
Um drei haben wir alle uns dann noch auf den Weg nach Palermo Soho gemacht, wo abends die coolen Kneipen zum Ausgehen sind und wo wir schließlich in eine Bar, die irgendwas mit Salomon oder so hieß, gelandet waren und die aber so schrecklich voll war (-typisch für Buenos Aires), dass sich bewegen quasi unmöglich war.
Naja, deshalb bin ich jetzt schon hier, während Basti dort noch weiter Party macht... So langsam geht unsere Zeit hier in BsAs zu Ende, Basti fliegt kommenden Mittwoch zum Gletscher Perito Moreno in Patagonien und 6 Tage später werden wir uns dann in Bariloche treffen, wo quasi unsere große Rundreise durch Argentinien beginnt, was mit anschließendem Kurztrip nach Rio de Janiero ;-) in Brasilien unser krönender Abschluss hier in Südamerika sein wird, bevor es Ende März wieder zurück nach Deutschland geht....
Ich weiß jetzt schon, dass ich die netten Leute hier in der Stadt sehr vermissen werde!!
Dienstag, 6. Februar 2007
Hitze im Tiefdruckgebiet
Also ich hatte ja geschrieben, dass es am Samstag 38 Grad heiss war, und in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist das Wetter dann wieder zusammen gebrochen. Erstmal gab es Regen und seit Sonntag ist es jetzt bewölkt und ein Tiefdruckgebiet hängt über der Stadt, dass den Blutdruck ebenfalls nach unten zieht, so dass das Blut nur noch sehr langsam durch die Adern fließt. Mit der Folge, dass man eine bleiernde Müdigkeit spürt, vielleicht Kopfschmerzen hat (ich hatte zumindest gestern welche) und der Körper die ganze Zeit essen will, um Kraft zu bekommen, was aber durch Nahrungsaufnahme auch nicht funktioniert.
In der Academia hat mich eine Lehrerin gefragt, ob ich auch Alpbträume gehabt hätte in den letzten Tagen, dass das nämlich üblich sei und auch im Zusammenhing mit dem Tiefdruckgebiet steht, weil das Gehirn so schlecht durchblutet wird. - Hatte ich aber ein Glück nicht!!!
Naja, heute ist es wettermäßig wieder besser, aber ich hab immer den Eindruck, dass das Atmen schwerfällt. ABer egal, jetzt erst mal was Positives:
Ich mache weiterhin meinen Spanischkurs in der Academia Buenos Aires und habe seit dieser Woche die beste Lehrerin, die jemals hatte- Cecilia heisst sie. Mit ihr ist der Unterricht so interessant, zur Zeit reden wir über die Geschichte Argentiniens und die ist ziemlichl erschreckend, wenn man an die Militärdiktatur, den Krieg um die Falklandinseln etc. denkt. Den Kurs habe ich zusammen mit einer AMerikanerin, die eine Zeit hier wohnt, weil sie mit einem Argentino verheiratet ist. Jedenfalls kommt es immer zu super interessanten Gesprächsrunden und Ländervergeleichen zwischen den USA, Argentinien und Deutschland.
Und ich gehe jeden Morgen gerne dorthin und freue mich auf die Stunden in der Schule. Ausserdem tut es gut mitzukriegen, dass den übrigen Menschen, ob Argentiniern, US-Amerikanern oder wem auch immer, das Wetter zur Zeit genauso zu schaffen macht wie mir ;-)
Basti und ich waren hier mal in nem Fitnessstudio angemeldet, aber da gehen wir nicht mehr hin, den einzigen Sport, den ich noch mache, ist durch unser Viertel mit meinem MP3- Player zu spazieren- und selbst dabei gerate ich schon ins Schwitzen.
In der Academia hat mich eine Lehrerin gefragt, ob ich auch Alpbträume gehabt hätte in den letzten Tagen, dass das nämlich üblich sei und auch im Zusammenhing mit dem Tiefdruckgebiet steht, weil das Gehirn so schlecht durchblutet wird. - Hatte ich aber ein Glück nicht!!!
Naja, heute ist es wettermäßig wieder besser, aber ich hab immer den Eindruck, dass das Atmen schwerfällt. ABer egal, jetzt erst mal was Positives:
Ich mache weiterhin meinen Spanischkurs in der Academia Buenos Aires und habe seit dieser Woche die beste Lehrerin, die jemals hatte- Cecilia heisst sie. Mit ihr ist der Unterricht so interessant, zur Zeit reden wir über die Geschichte Argentiniens und die ist ziemlichl erschreckend, wenn man an die Militärdiktatur, den Krieg um die Falklandinseln etc. denkt. Den Kurs habe ich zusammen mit einer AMerikanerin, die eine Zeit hier wohnt, weil sie mit einem Argentino verheiratet ist. Jedenfalls kommt es immer zu super interessanten Gesprächsrunden und Ländervergeleichen zwischen den USA, Argentinien und Deutschland.
Und ich gehe jeden Morgen gerne dorthin und freue mich auf die Stunden in der Schule. Ausserdem tut es gut mitzukriegen, dass den übrigen Menschen, ob Argentiniern, US-Amerikanern oder wem auch immer, das Wetter zur Zeit genauso zu schaffen macht wie mir ;-)
Basti und ich waren hier mal in nem Fitnessstudio angemeldet, aber da gehen wir nicht mehr hin, den einzigen Sport, den ich noch mache, ist durch unser Viertel mit meinem MP3- Player zu spazieren- und selbst dabei gerate ich schon ins Schwitzen.
Sonntag, 4. Februar 2007
Gestern Samstag waren 38 Grad für Buenos Aires angesagt und deshalb machten wir uns mal wieder aufden Weg ins Freibad "Punta Carrasco", wo wir uns mit Freunden trafen und wohin wir auch Elisa mitnahmen, Bastian`s Bekannte, die vor ein paar Tagen erst hier in Argentinien angekommen ist... .
Also im Freibad war es natürlich so brechendvoll, dass es schon keine Sonnenliegen und -Schirme mehr gab als wir ankamen, dafür aber riesige Menschenschlangen aus der Damentoilette rauskamen und man sich, um etwas am Büdchen zu kaufen, ne gute Stunde hätte anstellen müssen..... Auch der Pool war so bevölkert, dass Schwimmen unmöglich war und man eher durchs Wasser spazieren konnte... Aber egal, war trotzdem schön und bei der Hitze will natürlich jeder ins Freibad....
Abends haben Basti und ich uns dann mit Beatriz, meiner ehemaligen Gastmutter, bei der ich ja nach meiner Flucht von der ersten Schule 2 Wochen gewohnt habe, zum Essen in Devoto getroffen und es war wirklich schön sie mal wieder zu sehen....
Als wir dann gegen 24 h den Bus von Devoto richtung Innenstadt genommen hatten und nach einer Stunde im Stadtzentrum ankamen und ausstiegen, fühlte ich mich ganz ehrlich nicht besonders wohl auf den leergefegten Straßen des Zentrums. Die großen Avenidas waren beleuchtet aber die kleinen Gassen, die am Tag auch total voll sind, waren wie ausgestorben und richtig dunkel und es kamen einem manchmal ziemlich düster dreinblickende Typen entgegen und an vielen Hauseingängen hatten Obdachlose ihr kleines Nachtdomizil aufgeschlagen... Um zu der nächsten Bushaltestelle zu kommen, um den Bus nach Palermo zu nehmen, entschieden wir uns für den viel längeren Weg entlang den großen Avenidas anstatt den kürzeren Weg durch die kleinen Gassen zu nehmen. Basti war sofort einverstanden mit diesem Vorschlag, ich glaub es war auch nicht besonders scharf darauf, sich eventuell in Gefahr zu bringen.... Das ist so schade, wenn man sich die schönen Häuser anguckt, mit der schönen französische Architektur wie in Paris und dann aber den Verfall sieht, teilweise den vielen Müll auf den Straßen, die Obdachlosen, die in Hauseingängen wohnen oder mitten auf dem Bürgersteig auf ihren Matratzen schlafen, und wenn man auf der Plaza Once die vielen Prostituierten sieht, macht mich das nachdenklich und irgendwie traurig, diese zwei Seiten der eigentlich so schönen Stadt zu sehen.
Keine Ahnung ob es dort nun gefährlich war oder nicht, aber im Vergleich zum Nachtleben in Palermo, wo die Straßen nachts beleuchtet sind und viele Menschen unterwegs sind, wollte ich da aus dem Zentrum eingentlich nur schnell weg...
Also im Freibad war es natürlich so brechendvoll, dass es schon keine Sonnenliegen und -Schirme mehr gab als wir ankamen, dafür aber riesige Menschenschlangen aus der Damentoilette rauskamen und man sich, um etwas am Büdchen zu kaufen, ne gute Stunde hätte anstellen müssen..... Auch der Pool war so bevölkert, dass Schwimmen unmöglich war und man eher durchs Wasser spazieren konnte... Aber egal, war trotzdem schön und bei der Hitze will natürlich jeder ins Freibad....
Abends haben Basti und ich uns dann mit Beatriz, meiner ehemaligen Gastmutter, bei der ich ja nach meiner Flucht von der ersten Schule 2 Wochen gewohnt habe, zum Essen in Devoto getroffen und es war wirklich schön sie mal wieder zu sehen....
Als wir dann gegen 24 h den Bus von Devoto richtung Innenstadt genommen hatten und nach einer Stunde im Stadtzentrum ankamen und ausstiegen, fühlte ich mich ganz ehrlich nicht besonders wohl auf den leergefegten Straßen des Zentrums. Die großen Avenidas waren beleuchtet aber die kleinen Gassen, die am Tag auch total voll sind, waren wie ausgestorben und richtig dunkel und es kamen einem manchmal ziemlich düster dreinblickende Typen entgegen und an vielen Hauseingängen hatten Obdachlose ihr kleines Nachtdomizil aufgeschlagen... Um zu der nächsten Bushaltestelle zu kommen, um den Bus nach Palermo zu nehmen, entschieden wir uns für den viel längeren Weg entlang den großen Avenidas anstatt den kürzeren Weg durch die kleinen Gassen zu nehmen. Basti war sofort einverstanden mit diesem Vorschlag, ich glaub es war auch nicht besonders scharf darauf, sich eventuell in Gefahr zu bringen.... Das ist so schade, wenn man sich die schönen Häuser anguckt, mit der schönen französische Architektur wie in Paris und dann aber den Verfall sieht, teilweise den vielen Müll auf den Straßen, die Obdachlosen, die in Hauseingängen wohnen oder mitten auf dem Bürgersteig auf ihren Matratzen schlafen, und wenn man auf der Plaza Once die vielen Prostituierten sieht, macht mich das nachdenklich und irgendwie traurig, diese zwei Seiten der eigentlich so schönen Stadt zu sehen.
Keine Ahnung ob es dort nun gefährlich war oder nicht, aber im Vergleich zum Nachtleben in Palermo, wo die Straßen nachts beleuchtet sind und viele Menschen unterwegs sind, wollte ich da aus dem Zentrum eingentlich nur schnell weg...
Freitag, 2. Februar 2007
Hitze....
Zur Zeit gehen wir ein vor Hitze!!
Als ich heute morgen um 9.45 h aus dem Haus gegangen bin um mich auf den Weg ins Zentrum zur Academia Buenos Aires zu machen, um Virginia ENglischunterricht zu geben, waren es bereits 31 Grad warm.... Mittlerweile, also jetzt um 16 h dürften es über 35 Grad sein und ich werde unter keinen Umständen unser Zimmer vor 17 h verlassen... die Siesta muss heute eingehalten werden ;-)
So gegen 17.30 h werden wir uns mit einer Bekannten von BAstian treffen, die vor einigen Tagen auch in Buenos Aires angekommen ist und hier glaub ich ein Semester studieren möchte....
Das ist kaum zu glauben, wie viele Menschen man Endeffekt kennt, die zur selben Zeit nach Buenos Aires reisen... scheint im Trend zu liegen diese Stadt- und kein Wunder, Buenos Aires ist eine riesen Metropole, mit allen Angeboten jeder anderen westlichen Großstadt wie Paris, London etc. Klar gibts dann soch noch Unterschiede, schließlich ist man hier in Südamerika und muß sich generell mit mehr Problemen herumschlagen, wie nicht funktionierenden Handynetzen, Stromausfällen, riesigen Warteschlangen in Banken und Supermärkten, knatternden alten Bussen, in denen man nur mit Kleingeld zahlen kann und Taxifahrern, die man nicht mit 100 pesos bezahlen kann, weil diese dann oftmals den richtigen Schein gegen einen falschen Tauschen und einem den (falschen) Schein zurückgeben und behaupten, kein Wechselgeld zu haben... Alles schon vorgekommen, aber trotzdem, Buenos Aires erscheint auf den ersten Blick wirklich total europäisch und die oben beschriebenen (Schatten-)Seiten machen irgedwie den Charme dieser Stadt aus.
Ich bin immer wieder überrascht wieviele Europäer, Amerikaner und Australier ich kennen lerne, die nach Argentinien gekommen sind um eigentlich durchs Land zu reisen, sich dann in die Stadt oder einen Argentinier/in verliebt haben und nun auf unbestimmte Zeit hierblieben...
Auch viele Bachpacker, die eigentlich eine Weltreise vorhaben, kommen hier an und bleiben und verschieben das Weiterrreisen immer weiter um WOchen und Monat nach hinten, weil sie dann vielleicht einen Job in einer netten kleinen Bar finden und gerade sehr zufrieden sind mit ihrem Leben hier in Buenos Aires und nicht mehr wegwollen...
Als ich heute morgen um 9.45 h aus dem Haus gegangen bin um mich auf den Weg ins Zentrum zur Academia Buenos Aires zu machen, um Virginia ENglischunterricht zu geben, waren es bereits 31 Grad warm.... Mittlerweile, also jetzt um 16 h dürften es über 35 Grad sein und ich werde unter keinen Umständen unser Zimmer vor 17 h verlassen... die Siesta muss heute eingehalten werden ;-)
So gegen 17.30 h werden wir uns mit einer Bekannten von BAstian treffen, die vor einigen Tagen auch in Buenos Aires angekommen ist und hier glaub ich ein Semester studieren möchte....
Das ist kaum zu glauben, wie viele Menschen man Endeffekt kennt, die zur selben Zeit nach Buenos Aires reisen... scheint im Trend zu liegen diese Stadt- und kein Wunder, Buenos Aires ist eine riesen Metropole, mit allen Angeboten jeder anderen westlichen Großstadt wie Paris, London etc. Klar gibts dann soch noch Unterschiede, schließlich ist man hier in Südamerika und muß sich generell mit mehr Problemen herumschlagen, wie nicht funktionierenden Handynetzen, Stromausfällen, riesigen Warteschlangen in Banken und Supermärkten, knatternden alten Bussen, in denen man nur mit Kleingeld zahlen kann und Taxifahrern, die man nicht mit 100 pesos bezahlen kann, weil diese dann oftmals den richtigen Schein gegen einen falschen Tauschen und einem den (falschen) Schein zurückgeben und behaupten, kein Wechselgeld zu haben... Alles schon vorgekommen, aber trotzdem, Buenos Aires erscheint auf den ersten Blick wirklich total europäisch und die oben beschriebenen (Schatten-)Seiten machen irgedwie den Charme dieser Stadt aus.
Ich bin immer wieder überrascht wieviele Europäer, Amerikaner und Australier ich kennen lerne, die nach Argentinien gekommen sind um eigentlich durchs Land zu reisen, sich dann in die Stadt oder einen Argentinier/in verliebt haben und nun auf unbestimmte Zeit hierblieben...
Auch viele Bachpacker, die eigentlich eine Weltreise vorhaben, kommen hier an und bleiben und verschieben das Weiterrreisen immer weiter um WOchen und Monat nach hinten, weil sie dann vielleicht einen Job in einer netten kleinen Bar finden und gerade sehr zufrieden sind mit ihrem Leben hier in Buenos Aires und nicht mehr wegwollen...
Dienstag, 30. Januar 2007
Un día maravilloso
Heute war ein super toller Tag und ich hab den ganzen Tag Spanisch gesprochen, dass es mir jetzt richtig schwer fällt Deutsch zu schreiben.
Also heute hatten Basti und ich jeweils Freunde eingeladen zu uns nach hause. Und direkt nach meinem Sprachkurs in der Academia Buenos Aires bin mit zwei Freunden, die ich von dort kenne, zu uns gefahren, wo Basti schon mit zwei weiteren Freundinnen wartete, und dann haben wir ein köstliches Asado gemacht. Um 14h mitten in der stärksten Mittagshitze auf unserer Dachterrasse im 8. Stock. Auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seiten und wir hatten mal wieder 30 Grad und es war keine Wolke am Himmel zu sehen...
Bueno, nach viel zu vielen Steaks, Salat, Kräuterbutter und Baguette, sind wir 6 dann alle zusammen runter an unseren Pool gegangen und haben dort den restlichen Nachmittag gechillt, haben uns im Pool erfrischt, Mate getrunken und mit den Argentinier aus unserem Haus gequatscht. WIr alles Ausländer aus Brasilien, Australien, Holland und Deutschland waren quasi die Attraktion an unserem Pool und viele Argentinier kamen, setzten sich zu uns und stellten uns ganz viele Fragen. Weil Juliana aus Brasilien kein Englisch spricht, haben wir natürlich die ganze Zeit Spanisch gesprochen... was uns allen gut gefallen hat.
Um 18h dann sind wir wieder auf die Dachterrasse gegangen, haben Musik gehört und kühles Quilmes getrunken und weiterhin bis 21h gequatscht. DAnn ging ein Tag wie in einer amerikanischen Seifenoper zu Ende. - Pero realmente me encantó!!!
Also heute hatten Basti und ich jeweils Freunde eingeladen zu uns nach hause. Und direkt nach meinem Sprachkurs in der Academia Buenos Aires bin mit zwei Freunden, die ich von dort kenne, zu uns gefahren, wo Basti schon mit zwei weiteren Freundinnen wartete, und dann haben wir ein köstliches Asado gemacht. Um 14h mitten in der stärksten Mittagshitze auf unserer Dachterrasse im 8. Stock. Auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seiten und wir hatten mal wieder 30 Grad und es war keine Wolke am Himmel zu sehen...
Bueno, nach viel zu vielen Steaks, Salat, Kräuterbutter und Baguette, sind wir 6 dann alle zusammen runter an unseren Pool gegangen und haben dort den restlichen Nachmittag gechillt, haben uns im Pool erfrischt, Mate getrunken und mit den Argentinier aus unserem Haus gequatscht. WIr alles Ausländer aus Brasilien, Australien, Holland und Deutschland waren quasi die Attraktion an unserem Pool und viele Argentinier kamen, setzten sich zu uns und stellten uns ganz viele Fragen. Weil Juliana aus Brasilien kein Englisch spricht, haben wir natürlich die ganze Zeit Spanisch gesprochen... was uns allen gut gefallen hat.
Um 18h dann sind wir wieder auf die Dachterrasse gegangen, haben Musik gehört und kühles Quilmes getrunken und weiterhin bis 21h gequatscht. DAnn ging ein Tag wie in einer amerikanischen Seifenoper zu Ende. - Pero realmente me encantó!!!
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